Der Uracher Wasserfall gehört zu den schönsten Naturzielen auf der Schwäbischen Alb und lässt sich perfekt mit einer Wanderung zur Burgruine Hohenurach verbinden.

Bereits am Ausgangspunkt stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Auch öffentliche Toiletten können dort kostenlos genutzt werden.

 


Wanderung zum Wasserfall

Der Weg führt idyllisch entlang eines kleinen Flusses. Schon hier erkennt man, wie kalkhaltig das Wasser ist – ein typisches Merkmal dieser Region, das der Landschaft ihren besonderen Charakter verleiht. Die Wassermenge des Wasserfalls variiert je nach Jahreszeit stark. Im Sommer fließen etwa 70 Liter pro Sekunde, während es nach starken Regenfällen oder zur Schneeschmelze bis zu 420 Liter pro Sekunde sein können. Je nach Wetter kann es vorkommen, dass Teile des Weges oder einzelne Stufen unter Wasser stehen.
Festes Schuhwerk ist daher unbedingt empfehlenswert. Der Wanderweg selbst ist sehr schön angelegt und führt über zahlreiche Stufen durch eine idyllische Landschaft.

Elefantenhöhlen

Direkt am Wasserfall befinden sich die sogenannten Elefantenhöhlen – beeindruckende Felsformationen in einer großen, vom Wasser geformten Terrasse. Sie liegen etwas oberhalb des Weges und gehören zu einem geschützten Bereich. Besonders die markanten  Felsstrukturen machen diesen Ort zu einem kleinen Highlight auf der Tour.

 

Aussicht § Pause

Oben am Wasserfall angekommen, gibt es die Möglichkeit, sich auszuruhen. Außerdem befindet sich dort ein kleiner Kiosk, an dem man Snacks kaufen kann. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick über das Tal – und kann bereits die Burgruine Hohenurach erkennen.

Aufstieg zur Burgruine Hohenurach

Der Weg zur Burgruine führt weiter bergauf und verlangt eine gute Grundkondition. An einigen Stellen ist der Anstieg recht steil – die Mühe lohnt sich jedoch. Die Burgruine Hohenurach, eine der größten Festungsruinen Süddeutschlands, blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück und wurde bereits im 11. beziehungsweise 12. Jahrhundert von den Grafen von Urach als Stammsitz erbaut. Später ging sie in den Besitz der Grafen von Württemberg über und wurde im 16. Jahrhundert zu einer mächtigen Festung sowie als Staatsgefängnis genutzt. Im Jahr 1765 wurde die Anlage schließlich aufgegeben und teilweise abgetragen. Viele ihrer Steine fanden an anderen Orten eine neue Verwendung. Heute ist die Ruine jedoch wieder gesichert und durch umfangreiche Sanierungen erhalten geblieben. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass die Burg der Überlieferung nach niemals militärisch eingenommen wurde.

Nach den Restaurierungsarbeiten ist die Burgruine heute frei zugänglich und kann kostenlos erkundet werden.

 

 Die Kombination aus historischer Bedeutung, eindrucksvoller Lage und weiter Aussicht macht diesen Ort zu einem ganz besonderen Ausflugsziel.


Infos:

Anfahrt/Parkplatz:
 Vorderes Maisental 6,  72574 Bad Urach

Parkgebühr :                                                      5,-€

 

Eintritt (Wasserfall):                                 Kostenlos

Eintritt (Burgruine):                                   Kostenlos                                              

 

Öffnungszeiten: 

Ganzjährig, rund die Uhr geöffnet.

 

 

Weitere Infos findet ihr auf: https://www.badurach-tourismus.de/attraktion/uracher-wasserfall-bd0513a23d